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DER RELEVANZBAUM
Beschreibung
Für eine gegebene Situation oder einen Problembereich wird mittels der Entscheidungstheorie eine retrograde Ableitung von Lösungsmöglichkeiten durchgeführt. Jede Möglichkeit wird dabei als Knotenpunkt mit mehreren möglichen Ausgangsrichtungen als Zweige eines Baumes dargestellt. Durch diese sich verzweigende Systematik geht man von den übergeordneten zu den untergeordneten Gesichtspunkten immer mehr ins Detail. Diese Methode wird häufig im Umweltbereich angewendet, z.B. bei der Ökologischen Risikoanalyse oder im Biotopschutz.

Voraussetzungen
Als Informationsgrundlage ist eine genaue Zieldefinition oder Zielprogrammierung nötig, außerdem Entscheidungsparameter für jede zu untersuchende Entscheidungssituation.

Durchführung
Komplexe Sachverhalte werden zur Klassifikation analytisch in ihre Elemente aufgegliedert, wobei man sich auf die relevanten Merkmale und Ausprägungen beschränken sollte.
Die Erstellung eines Relevanzbaums besteht aus vier Schritten:
  1. Auflistung der Merkmale in der Reihenfolge ihrer Relevanz für das Gesamtergebnis, wobei die wichtigsten Merkmale oben stehen.
  2. Klassifikation der Merkmale
  3. Festlegung der Klassenanzahl der Ordinalskala, in die die komplexe Größe eingeteilt werden soll.
  4. Zuordnung der Merkmale und ihrer Ausprägungen zu den Klassen der komplexen Größe (z.b. wenn, dann)
Einsatzgebiete
  • Systematische Problemerkennung. Problemanalyse, Problemdefinition.
  • Ableitung, Prognosen und Relevanzbestimmung von Teilzielen und Strategien.
  • Prognosen über die Entscheidungs- und Denkweise eines Gegners in Konfliktsituationen.
  • Aggregation von Indikatoren und ihre ordinale Klassifikation.
Vorteile
  • Übersichtliche Struktur
  • Sachliche Begründung der Klassifizierung statt arithmetische oder statistische durch eine stetige Funktion oder Häufigkeitsverteilung.
  • Potenzial, die Wertung transparent zu machen.
  • Klarheit über die Bestandteile eines Systems und Transparenz nach außen
Nachteile
  • Die Zerlegung der Realität in ihre Bestandteile impliziert die Gefahr, daß die holistische Betrachtung vernachlässigt und das System nur noch über seine Einzelteile definiert wird.
  • Gefahr des Modellplatonismus
Weiterführende Informationsquellen
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KJ-Methode
Hypothesenmatrix

 
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