„Ideen haben wir genug, nur leider
keine Zeit sie umzusetzen.“
Diesen Ausspruch hört man von
gestressten Entwicklungsleitern immer wieder. Die tägliche Arbeitsflut,
Sitzungen, Terminverschiebungen und fire-fighting bewirken, dass nur die
notwendigsten Maßnahmen umgesetzt werden können.
Darum haben neue Ideen kaum
Priorität. Zu groß ist das Risiko, dass Zeit und Ressourcen auf ein
vermeintlich falsches Pferd gesetzt werden.
Dass dieser Satz ein
Trugschluss ist, leuchtet spontan ein. Wer nicht immer besser werden will
oder ständig neue, bessere Produkte und Dienstleistungen auf den Markt
bringt ist bald weg vom Fenster.
Woher kommt also dieser
Stoßseufzer der Kapitulation vor den Sachzwängen?
In vielen Jahren der Kreativ - und
Innovationsarbeit wurde es es immer wieder deutlich. Die Bewertung und
Priorisierung neuer Ideen ist meist viel schwieriger als deren bloße
Generierung. Oder wie Thomas Alva Edison schon sagte „Erfinden ist zu einem
Prozent Inspiration und zu 99 Prozent Transpiration“. Aber genau an dieser
Transpiration, den "Mühen der Ebene" fehlt es meist.
Um dem Rechnung zu tragen, wurde
ein Workshopkonzept entwickelt, das sich ausschließlich um die Filterung,
Überprüfung und Vertiefung von Ideen befasst, die zu anderen Gelegenheiten
gefunden wurden.
Dies kann bei Kreativworkshops, im
Rahmen des regulären Innovationsprozesses oder als „Abfallprodukt“
verschiedener Brainstormsitzungen zu anderen Themen erfolgt sein.
Im Gold-ideen-wäscher-Workshop
wird eine große Zahl von Ideen nach zuvor definierten und
diskutierten Kriterien begutachtet und auf Realisierbarkeit, Potenzial und
"Drive" geprüft. Dies geschieht in zwei Tagen mit aus der Praxis bewährten
Kreativ- und Filtermethoden.
Ergebnis ist eine
Ideenprioritätspyramide die es nun endlich erlaubt die
erfolgversprechendsten Ideen mit gutem Ressourcengewissen wirklich
anzugehen. Denn „Nichts ist so mächtig wie eine Idee deren Zeit gekommen
ist“ (Victor Hugo)