METHODENÜBERBLICK

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Systematisch-Analytische Methoden

Synektische Methoden

Bewertungsmethoden

Rechechierende &
analysierende Methoden
Kreativität und Kommunikation im Team
BRAINSTORMING
Beschreibung
Diese Gruppenarbeits-Methode, von der es viele Varianten gibt, basiert auf dem Prinzip der "freien Assoziation". Die Gruppenmitglieder werden aufgefordert, Ideen hervorzubringen und Lösungen vorzuschlagen. Indem alle die Ideen der anderen aufgreifen und assoziativ weiterentwickeln können, wird die Intuition verstärkt. So wird eine Vielzahl von Ideen produziert und für die spätere Analyse aufgezeichnet . Durch ein Hinausschieben der Bewertungsphase können Denkblockaden abgebaut sowie Vernunft und Logik zunächst ausgeschaltet werden.
Bei der Auswahl des Problems sollte man keine "Schneeschaufelfragen" stellen, also keine weitgefaßten, allgemeinen Fragen, sondern "Spatenfragen", die mitten in den Kern des Problems zielen. Beispiel: Nicht "Wie kann man den Umsatz der Filialen erhöhen?", sondern "Wodurch kann man den Umsatz der Filialen in der City-Randlage erhöhen?" Diese Methode wird bereits seit den 30er Jahren verwendet und ist damit die älteste Kreativitätstechnik, denn aufgrund ihrer Einfachheit und des geringen Aufwands kann man sie in allen Branchen und Unternehmensgrößen anwenden. Einsatzgebiet .
Besonders die Generierung von Lösungsansätzen in den Phasen Produktideenfindung und -konzepterstellung, aber auch latenter (unbewußter) Anforderungen im Rahmen der Produktprofilplanung.
Es ist auch mit Kreativität fordernden Methoden anderer Phasen kombinierbar, z.B. mit der Szenariotechnik im Rahmen der Suchfeldanalyse .
In Bezug auf die Problemart geeignet für Suchprobleme (Auffinden von Strukturen), bei Komplexproblemen zur Bearbeitung von abgegrenzten Teilproblemen.

Voraussetzungen
  • 5-8 Personen aus Fach-und Nichtfachleuten.
  • 20-40 min. Zeit
  • Ein Konferenzraum und ein Flipboard.
  • Ein Brainstorming-Team sollte die Einhaltung der vier Grundregeln lernen, da gerade die Basisregel, das Zurückhalten jeglicher Kritik, oft mißachtet wird.
  • Die moderierende Person hat eine Schlüsselrolle inne und sollte deshalb über Erfahrung mit den Brainstorming-Methoden verfügen, da sie auf die Einhaltung der Regeln achten muß, Disharmonien ausgleichen, den Informationsfluß kanalisieren und durch Reizfragen oder eigene Ideen beleben.
Durchführung
Die Teilnehmer/innen des Brainstormings werden 1-3 Tage im voraus über das Thema informiert, um schon tief in die Problemstellung eindringen zu können. Die ideale Gruppen besteht aus 5-8 Personen, bei größeren Gruppen kann es zu kommunikativen Störungen (Durcheinanderreden, Bildung kleiner Diskussionsrunden) kommen, bei zu kleinen werden oft zu wenig brauchbare Ideen entwickelt.
Auch sollten Personen unterschiedlicher Wissensgebiete vertreten sein, eine Zusammensetzung aus Fach- und Nichtfachleuten ist erwünscht, sollte jedoch hierachisch homogen sein, um das häufige Problem der Dominanz einzelner Gruppenmitglieder von vornherein zu begrenzen. Man benötigt etwa 20-40 Minuten Zeit und orientiert sich in erster Linie an der Dauer des Informationsflusses
Folgende vier Grundregeln sind unbedingt einzuhalten:
  1. Das Zurückstellen jeglicher Kritik, um langatmige Diskussionen zu vermeiden und den Informationsfluß nicht zu unterbrechen.
  2. Das Aufgreifen, Kombinieren und Weiterentwickeln geäußerter Ideen, um die Synergien in der Gruppe zu nutzen.
  3. Der freie Lauf der Ideen, damit auch ungewöhnliche Lösungsansätze entwickelt werden können.
  4. Quantität geht vor Qualität, um Spontaneität und Einfallsreichtum nicht zu behindern.
In der Nachbereitung werden offene Fragen geklärt, und es erfolgt eine Grobauswahl der Ideen. Der/die Problemsteller/in sichtet schließlich mit einem Expertenteam die verbliebenen Ideen, entwickelt sie weiter, strukturiert und beurteilt sie und leitet daraus einen konkreten Realisierungsvorschlag ab.

Vorteile
  • Schnelle Erlernbarkeit der vier Grundregeln.
  • Einfach und rasch durchführbar
  • Vielseitige Ideen aufgrund heterogener Zusammensetzung der Teams
  • Anregende und motivierende Arbeitsatmosphäre
Nachteile
  • Nur für einfache Probleme geeignet
  • Kein systematisches Vorgehen.
  • Oft verstoßen die Teilnehmer/innen gegen die vier Grundregeln.
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