Kreativität und Kommunikation im Team
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GALERIE-METHODE |
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Beschreibung
Zu einem vorgegebenen Problem erarbeiten alle Teilnehmer/innen 2-3 Lösungsskizzen. Nachdem die Vorschläge den anderen kurz vorgestellt wurden, überarbeiten alle ihre eigenen Ideen noch einmal. Dabei darf kein Konkurrenzdenken herrschen, sondern die optimale Lösung hat den Vorrang.
Voraussetzungen
- Plakatwände oder Flip-Charts
Durchführung
- Einführungsphase:
Problemdarstellung und Erläuterungen durch den/die Leiter/in.
- Ideenbildungsphase I: Jedes Gruppenmitglied sucht ca. 15 min. vorurteilslos nach Lösungen mit Hilfe von Skizzen und Erläuterungen.
- Assoziationsphase: Bisherige Ergebnisse werden in einer Galerie aufgehängt, damit sie von allen visuell erfaßt und ca. 15 min. diskutiert werden können. Durch Negation und Neukonzeption können neue Ideen gewonnen sowie ergänzende oder verbessernde Vorschläge gefunden werden.
- IdeenbildungsphaseII: Die neu gewonnenen Erkenntnisse sollen nun in der Überarbeitung und Weiterentwicklung der eigenen Lösungen berücksichtigt werden.
- Selektionsphase: Sichtung und Ordnung der entstandenen Vorschläge, aus denen die besten Lösungsansätze ausgewählt werden.
Einsatzgebiete
- Geeignet zur Bearbeitung von Konstruktions- und Designproblemen, da viel Zeit zum Ausgestalten der Ideen vorhanden ist und zur Visualisierung großflächige Skizzen erstellt werden können.
Vorteile
- Keine lange Diskussionen, sondern intuitives Arbeiten in der Gruppe
- Visuelle Vermittlung durch Skizzen.
- Die Leistung der Einzelnen bleibt erkennbar
- Gut auswertbare Unterlagen.
Weiterführende Informationsquellen
- G. Pahl, W. Beitz Konstruktionslehre Springer-Verlag, Berlin, 1993
- Hauer, P. Systematische Analyse des Standes der Methoden zur Kreativitätsverbesserung.
Studienarbeit am Institut für Maschinenkonstruktionslehre und Kraftfahrzeugbau der Universität Karlsruhe (TH); 1997
- www.ikb.mavt.ethz.ch/prod-entw/lehre/unterlagen/vor1_9/sld001.htm
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